Ein Hausnotruf muss dort funktionieren, wo Hilfe gebraucht wird. Entscheidend sind Funkreichweite, mobile Nutzung, Erreichbarkeit der Zentrale, hinterlegte Abläufe und die Frage, wer im Ernstfall Zugang zur Wohnung erhält.
Stationär oder mobil?
Stationäre Systeme eignen sich vor allem für die Wohnung und arbeiten meist mit einem tragbaren Sender. Mobile Geräte nutzen Mobilfunk und häufig GPS. Wer Garten, Keller oder Wege außer Haus absichern möchte, sollte die Reichweite praktisch testen.
- Abdeckung in allen genutzten Räumen
- Wasserfester Sender für Bad und Dusche
- Akku- und Mobilfunkausfall berücksichtigen
- Ortung und Datenschutz bei mobilen Geräten klären
Die Notrufkette festlegen
Ein Gerät allein organisiert noch keine Hilfe. Vereinbaren Sie, ob zuerst Angehörige, Nachbarschaft, Rettungsdienst oder eine betreute Notrufzentrale kontaktiert werden. Hinterlegen Sie nur aktuelle Kontaktdaten.
- Wer nimmt rund um die Uhr an?
- Wo liegt ein sicher verwahrter Schlüssel?
- Welche Angaben sieht die Zentrale?
- Wie werden Fehlalarme und Testalarme behandelt?
Kosten transparent vergleichen
Trennen Sie einmalige Kosten für Gerät, Aktivierung und Schlüsselbox von laufenden Monatsgebühren. Zusatzleistungen wie Sturzerkennung oder mobile Ortung müssen zum tatsächlichen Bedarf passen.
Wichtig
Fragen Sie bei Sozialversicherungsträgern, Land, Gemeinde oder Hilfsorganisationen nach regionalen Zuschüssen. Ein österreichweit einheitlicher Anspruch besteht nicht.
