Mit Raum und Alltag beginnen
Notieren Sie Fenster, Türen, Raumhöhe und die vorhandenen Wasser-, Abwasser-, Lüftungs- und Stromanschlüsse. Halten Sie fest, wer kocht, was Sie aufbewahren und ob Sie in der Küche essen. Versetzte Anschlüsse können Aufwand und Kosten erheblich verändern; ein Schrankplan allein klärt das nicht.
Welche Küchenform passt?
Eine Zeile lässt sich übersichtlich planen. Eine L-Küche nutzt eine Ecke und lässt den Raum oft offen. Eine U-Küche bietet viel Arbeitsfläche, braucht aber ausreichend Platz zwischen den Zeilen. Eine Insel hilft nur, wenn geöffnete Gerätetüren und die üblichen Wege weiterhin funktionieren. Beachten Sie die konkreten Einbauabstände der Gerätehersteller.
Ein Essen gedanklich durchspielen
Gehen Sie Vorräte holen, Waschen, Vorbereiten, Kochen und Aufräumen nacheinander durch. Planen Sie nutzbare Abstellflächen dort, wo sie gebraucht werden. Prüfen Sie Griffhöhen, Schubladen und die angenehme Arbeitshöhe gemeinsam mit den späteren Nutzern.
- Geräte nach Einbaumaßen und Anschlussanforderungen auswählen.
- Wartungsstellen erreichbar halten und den späteren Gerätetausch mitdenken.
- Lüftung, Arbeitslicht und Schalterpositionen klären.
- Elektro-, Gas- und Wasserarbeiten von entsprechend qualifizierten Fachbetrieben prüfen und ausführen lassen.
Das Angebot vollständig machen
Vergleichen Sie Schränke samt Innenausstattung, Arbeitsplatte, Geräte, Armaturen, Lieferung, Montage sowie nötigen Rückbau und Vorarbeiten. Halten Sie ausgeschlossene Leistungen fest. Vor der Bestellung benötigen Sie ein fachliches Endaufmaß und einen abgestimmten Installationsplan. Der folgende Planer bereitet dieses Gespräch vor; er ist keine Fertigungszeichnung.
Küchenplaner: Maße und Budget vorbereiten
Probieren Sie eine rechteckige Stellfläche aus und ergänzen Sie Ihre eigenen Budgetwerte. Türen, Fenster, weitere Möbel und Lieferwege sind in der Skizze nicht berücksichtigt.
Tragen Sie beispielsweise eine Küchenzeile oder Insel als Stellfläche ein. Prüfen Sie bei einer L- oder U-Küche jede Zeile einzeln. Endgültiges Aufmaß, Anschlüsse und Geräteabstände müssen fachlich geprüft werden.
Ihre Eingaben bleiben auf dieser Seite. Der Planer speichert sie nicht und sendet sie weder an WOHNALIO noch an Anbieter. Gedruckt wird über die Druckfunktion Ihres Geräts.
Hilfen und Anträge
Unterstützung für eine notwendige Wohnraumadaptierung
Der Unterstützungsfonds des Sozialministeriumservice richtet sich an Menschen, die durch ein behinderungsbezogenes Ereignis in eine soziale Notlage geraten sind. Er ist kein allgemeiner Zuschuss für neue Möbel oder eine Wunschküche. Unter anderem werden Behinderungsgrad, Notwendigkeit, Wohnsitz und Einkommen geprüft; es besteht kein Rechtsanspruch.
Wo beantragen oder nachfragen?
Zuständige Landesstelle des Sozialministeriumservice. Die verlinkte Programmseite bietet Antrag, Onlineweg und Kontakt zur Landesstelle.
Was sollten Sie vorbereiten?
- Nachweis der Behinderung bzw. anerkannte Bescheide.
- Aktuelle Einkommensnachweise und Angaben zum Haushalt.
- Beschreibung der behinderungsbedingt notwendigen Anpassung und Kostenvoranschläge.
- Bereits beantragte oder zugesagte Unterstützung anderer Stellen angeben.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Grundsätzlich vor Umsetzung, jedenfalls vor Rechnungslegung beantragen. Weitere mögliche Kostenträger und deren Zustimmung mit der Landesstelle abstimmen.
Die zuständige Stelle legt fest, welche Unterlagen sie in Ihrem Fall benötigt. Übermitteln Sie persönliche Nachweise über deren offiziellen Weg, nicht an WOHNALIO.
Möbelkauf in Österreich
Prüfen Sie bei einer Onlinebestellung die Informationen zu Rücktritt, Rücksendekosten und Ausnahmen, etwa bei individuell angefertigten Waren. Ein Kauf im Möbelhaus hat nicht automatisch dieselben Rücktrittsmöglichkeiten. Die Arbeiterkammer erläutert die Regeln für Onlinekäufe.
Was möchten Sie als Nächstes angehen?
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