Für Wohnungsanpassungen gibt es keinen schweizweit einheitlichen Pauschalzuschuss wie in Deutschland. Je nach Alter, Behinderung, Kanton, Gemeinde, Wohnform und Massnahme können IV, Ergänzungsleistungen, kantonale Stellen, Stiftungen oder Eigenmittel relevant sein.
Mit einer Wohnberatung beginnen
Eine gute Planung startet bei den tatsächlichen Wegen und Tätigkeiten: Zugang, Bad, Küche, Treppen, Beleuchtung und Notfallorganisation. Kleine Änderungen können sinnvoller sein als ein vorschneller grosser Umbau.
- Sturz- und Schwellenstellen erfassen
- Bewegungs- und Transferflächen prüfen
- Miet- oder Eigentumssituation klären
- Rückbau und Bewilligungen berücksichtigen
- Mindestens zwei vergleichbare Offerten einholen
Finanzierung ist fall- und kantonsabhängig
IV und Ergänzungsleistungen können bei bestimmten Voraussetzungen einzelne Hilfsmittel oder behinderungsbedingte Kosten berücksichtigen. Zusätzlich unterscheiden sich kantonale und kommunale Angebote. Eine schriftliche Abklärung vor Auftragserteilung schützt vor falschen Erwartungen.
Offerten vollständig vergleichen
Vergleichen Sie Planung, Material, Montage, Elektro- und Sanitärarbeiten, Bewilligungen, Garantie, Wartung und Rückbau. Bei Mietobjekten ist die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft vor baulichen Eingriffen besonders wichtig.
Wichtig
Eine allgemeine Marktübersicht ersetzt keine Prüfung durch die zuständige IV-Stelle, Ausgleichskasse, Gemeinde oder unabhängige Beratungsstelle.
